Die digitale Stadt – wie sich urbane Räume verändern

Längst gehören Smartphones, Tablets und Notebooks ganz selbstverständlich zum Alltag vieler Menschen. Auch die Städte sind und werden immer mehr durch den digitalen Wandel geprägt. Unter dem Motto „Die digitale Stadt – wie sich urbane Räume verändern“ können sich Interessierte ab Montag, den 7. September, eine Wanderausstellung des Netzwerk Innenstadt NRW im Lichthof beim Regionalverband Ruhr (RVR), Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen anschauen. Die Ausstellung kann bis zum 28. September 2015 zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

Das übergreifende Projekt „Die digitale Stadt – wie sich urbane Räume verändern“ ist bei der sechsten Tagung des Netzwerk Innenstadt NRW im Februar 2015 in Witten entstanden. Gemeinsames Ziel ist die Nutzung neuer digitaler Möglichkeiten für die Entwicklung einer nachhaltigen und attraktiven Stadt. Mit den gezeigten Beispielen aus den Mitgliedskommunen möchte die Ausstellung motivieren, eigene Ideen zu entwickeln und innovative Projekte umzusetzen. So stellt sich die Stadt Arnsberg beispielsweise mit „Daten für alle – Open Data in Arnsberg für Transparenz und Offenheit“ vor. Witten hingegen setzt sich mit der Flüchtlingsproblematik unter dem Motto „Flüchtlingsengagement im Smartphone gebündelt“ auseinander. Im Fokus des RVR steht: „DAS Geonetzwerk.metropoleRuhr & DAS STADTPLANWERK RUHRGEBIET – Durch Kooperation auf dem Weg in eine digitale Metropole Ruhr?!“.

Ziel der vom RVR ins Leben gerufenen Kooperation ist die Schaffung einer einheitlichen Stadtkartenkartographie, welche mit Hilfe eines engen Pflegenetzwerkes aus den Kooperationspartnern eine kurzfristige Aktualisierung der Stadtpläne zulässt. Oftmals werden diese für die Realisierung von Bauprojekten vorausgesetzt. Daten mit einem örtlichen Bezug nehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Geodaten werden im Rahmen von Planungen erstellt, dienen als Entscheidungsgrundlage, Planungshilfe und bieten die Möglichkeit zur kurzfristigen und verständlichen Information und Teilhabe der breiten Öffentlichkeit.

Am Netzwerk Innenstadt NRW sind zurzeit 83 Städte beteiligt. Er wird unterstützt vom NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr.

Foto:cf/RVR

Netzwerk Innenstadt NRW im Internet

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