Essen/Berlin – 26. September 2017. Ob Bebauungsplanübersicht, Radroutenspeicher oder Orthophotokooperation – das Geonetzwerk.metropoleRuhr hat immer das ge-samte Ruhrgebiet im Blick. Erstmals stellt das Netzwerk seine Best-Practice aus der Region auf der Messe Intergeo in Berlin vor.

Die Broschüre gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Netzwerkpartner. „Wir haben immer dafür geworben, interkommunale Abstimmungen als Chance zu begrei-fen und auf regionaler Ebene zu denken“, umschreibt Dr. Wolfgang Beckröge, Refe-ratsleiter Geoinformation und Raumbeobachtung beim Regionalverband Ruhr (RVR) das Ziel der Netzwerkarbeit. Der Sprecher des Netzwerkes, Jürgen Vahlhaus vom Kreis Recklinghausen, ergänzt: „Und uns ist es wichtig, Geodaten nicht als Mittel zum Zweck zu verstehen, sondern als starke und verbindende Grundlage für die Weiterent-wicklung einer zukunftsfähigen Region.“

Auf insgesamt 67 Seiten informieren die einzelnen Netzwerkpartner über erfolgreiche Projekte des Geoinformationswesens in der jeweiligen Stadt und im Kreis. Sie werben mit den Best-Pratice-Beispielen für die Adaptierung sowie Nutzung der Projekte für eine leistungsfähige und moderne Verwaltung mit Hilfe von Geodaten. Die Broschüren wer-den während der Intergeo erstmalig am Gemeinschaftsstand der Hochschule Bochum, Hochschule Mainz und Jade Hochschule Oldenburg (Halle 3.1, Stand: C3.059), vorge-stellt und ausgelegt.

Die Publikation stellt ebenso die Leitprojekte der ersten vier Jahre der gemeinsamen Arbeit vor, wie die Bebauungsplanübersicht, den Radroutenspeicher und die Orthopho-tokooperation Metropole Ruhr. Zusätzlich gibt es Interviews mit den Lenkungskreis-sprecher sowie einzelnen Lenkungskreismitgliedern, die über die Herausforderungen, Stärken und Zukunftsperspektiven des Netzwerks berichten. Zudem wird ein Einblick in den Aufbau und die Organisationsstrukturen des Netzwerks gewährt.

Zum Hintergrund: Das Geonetzwerk ist am 9. Dezember 2013 als Pilotprojekt gegründet worden und ge-hört seit Anfang 2017 zu den dauerhaften Aufgaben des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Damit werden wichtige Geodaten der Region über Gewerbeflächen, Wohnge-biete, Naturschutzareale oder zu Umwelt und Klima zentral bereitgehalten. Mitglieder der interkommunalen Kooperation sind neben dem RVR die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die Kreise Ennepe-Ruhr, Recklinghausen, Unna und We-sel. Weitere Beteiligte sind das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden in den Gebietsgrenzen des RVR.

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